Selakan
Pulau Selakan ist die am dichtesten besiedelte Insel im Meerespark Tun Sakaran. Hier gibt es eine Schule, die auch Kinder von den benachbarten Inseln besuchen. Touristen können hier übernachten und die ursprüngliche Lebensweise der Einheimischen kennenlernen: Die Bajau Laut verbringen ihr gesamtes Leben auf Booten oder in Wasserhäusern, die auf Pfählen direkt ins Meer gebaut sind.
Selakan ist von schönen Sandstränden gesäumt. Im nördlichen Teil der Insel finden Sie gleich mehrere Strände, während an der Nordwestseite üppige Mangrovenwälder wachsen.
Die Geschichte von Selakan
Der Name Selakan geht auf einen Mann namens Panglima Selakan zurück. Der ursprüngliche Titel 'Panglima' ist eine Ehrenbezeichnung, die grob übersetzt 'Armeekommandant' bedeutet, später aber für den Dorfvorsteher verwendet wurde. Panglima Rubbani Bin Imam Isnin war ein solcher Dorfvorsteher auf Selakan, und Panglima Selakan war sein Vorfahre, der einst die ersten Kokospalmen auf der Insel pflanzte.
Die Geografie von Selakan
Selakan ist eine erhobene Kalksteinplattform mit einer Fläche von 32 Hektar. Der Korallenkalk wurde an vielen Stellen abgetragen. Was übrig blieb, bildet heute eine felsige Barriere um einen Großteil der Insel. Selakan liegt an der südöstlichen Seite des Riffkomplexes (bestehend aus Sebangkat und Selakan), der durch einen Kanal von der Insel Bodgaya getrennt ist. Vermutlich waren jedoch alle drei Inseln ursprünglich Teil derselben vulkanischen Formation.
Tauchen und Schnorcheln vor Selakan
Die Hauptattraktion für Touristen auf Selakan ist das Tauchen und Schnorcheln. Täglich pendeln Tauchboote zur Insel und bringen Besucher mit, die ins Wasser springen oder die Insel einfach zu Fuß erkunden möchten.
Die Bajau Laut
Die Gemeinschaft der Bajau Laut-Seenomaden auf Selakan pflegt einen einzigartigen Lebensstil und eine faszinierende Kultur.
Seetang-Farmen
Wer sich dafür interessiert, kann hier ausgiebig beobachten, wie aktiv die Seetang-Zucht betrieben wird.
Wo kann man auf Selakan übernachten?
Auf Selakan gibt es einfache Langhäuser und Homestays, in denen Touristen übernachten können. Diese sind jedoch sehr schlicht ausgestattet – ohne Klimaanlage oder eigenes Bad. Wer etwas mehr Komfort sucht, sollte lieber auf den benachbarten Inseln Mataking, Pom Pom, Singamata oder in der Stadt Semporna einchecken. Besucher werden per Speedboot nach Selakan gebracht.